Hagebutten inside!

An einem wunderbar herbstlichen Sonntag begab ich mich hier in die örtlichen Felder un sammelte Hagebutten. Endlich kam ich dazu meinen schon länger gehegten Plan – Hagebuttensachen zu machen – in die Tat umzusetzen!

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Die Ausbeute waren dann knapp 3 kg Hagebutten. Die ich dann zu Hagebuttenmarmelde und Chutney verarbeiten wollte.

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Ich bin überhaupt nicht gut darin mich an Rezepte zu halten, deswegen erwartet bitte nicht von mir das ich jetzt eine grammgenaue Zutatenliste erstelle. Aber ich werde doch versuchen einen kleinen Leitfaden zu geben.

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Als Erstes habe ich die Hagebutten gewaschen und Stängelchen und Grünzeug das da so mit im Wasser herumschwamm entfernt. Dann die ganzen Hagebutten in einem großen Topf mit Wasser gut eine halbe Stunde weich gekocht.
Und dann fing das Küchenchaos an… Mein Plan war ja eigentlich die Hagebutten einfach durch ein Sieb zu passieren um so das Fruchtmark vom Rest zu trennen. Sehr naive Vorstellung wie sich schnell herrausstellte. Es war eine Riesensauerei und durch das Sieb kam nahezu nichts. Diese Hagebutten sind ein sehr zähes Zeug und ich begann schon dieses Vorhaben zu verfluchen.

Das Mittel meiner Wahl und schlussendlich auch der Weg zum Erfolg war nun alles einfach brachial in den Mixer zu stecken. Aber nur ganz kurz und mit viel Wasser. Damit zum Einen nicht die Kerne mit geschreddert werden. Das Wasser braucht man um die Masse zu verdünnen, da sie sonst den Mixer festsetzt und rein garnichts passiert.

Diese Soße kann man dann wunderbar durchs Sieb drücken. So ging das dann in mehreren Etappen bis alles durch war und dann noch mal von vorne für den Feinschliff. Ergebniss: ca. 2 l wunderbares Hagebutten- Fruchtmark!

Den Hagebuttenmus habe ich dann auf zwei Töpfe aufgeteilt und erst noch ein wenig einkochen lassen, da ich beim Pürrieren ja doch recht viel Wasser zugegeben habe.

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Die Marmelade ist einfach zu erklären. Einfach zwei Äpfel schälen und in Würfel schneiden und noch ein halbes Kilo Gelierzucker 2:1 dazu, aufkochen lassen, fertig!

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In das Chutney kam folgendes:

- 3-4 rote Zwiebeln in feinen Würfeln- Ingwer- Knoblauch
- 2 Birnen in Würfeln
- ein guter Teelöffel Senfkörner
- eine ordentliche Portion weißer Balsamico Essig, ich schätze mal das es sicherlich so 200 ml gewesen sind
- Chilischote, in meinem Fall eine halbe Habanero
- sehr viel brauner Zucker, auf ein kg Habebutten masse habe ich bestimmt 500g Zucker dazu getan.
- Gewürze nach Geschmack. Ich nahm noch Korianderpulver und Paprika

Dann wurde alles sicherlich noch 45 min durchgekocht. In abgekochte Gläser gefüllt und fertig!

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Der Weg war hart und eine MEGA-Sauerei, doch vom Ergebnis bin ich total begeistert. Sehr lecker! Probiert es aus, diese Hagebutten hängen überall rum und es lohnt sich wirklich. Das Chutney esse ich im Moment zu allem. auf dem Brot, zu Gemüse ein bisschen in die Suppe… und Marmelade geht ja eh immer.

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Am Ende habe ich noch Etiketten entworfen, so dass das ein oder andere Glas jetzt an Weihnachten sicherlich den Besitzer gewechselt.

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Das mache ich nächsten Herbst auf jeden Fall wieder!

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